Jahresband 1906

Archiv des Vereins für die
Geschichte des Herzogthums Lauenburg
 


REICHSTADT.

[W. Dührsen]

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Anläßlich der Zusammenkunft der Kaiser von Oesterreich und Rußland im Schlosse zu Reichstadt im Jahre 1876 ist von Josef Bertel unter dem Titel „Schloß Reichstadt" eine Festschrift erschienen, die in den Buchhandel nicht gelangte, sondern an die Beteiligten verteilt worden ist. Diese „historische Skizze", wie sie sich selbst nennt, ist verfaßt auf Grund der Aufzeichnungen der Königl. böhmischen Landtafel, des Prager Archiv's der Allerh. k. k. Privatgüter und geschichtlicher Daten nach Dr. Franz Palacky, F. V. Mikowec („historische Skizzen aus Böhmen") u. a. m. und im Juli 1876 in Prag gedruckt.

Reichstadt muß uns Lauenburgern ein großes Interesse einflößen, da dort unser letzter Herzog Askanischen Stammes, Julius Franz, 1689 verstorben und dort die eine seiner beiden Töchter, Anna Maria Franziska, die Großherzogin von Toskana, lange Zeit; bis zu ihrem Tode im Jahre 1741 residiert hat. *) Der Schrift entnehmen wir das Nachstehende:

Herzog Julius Heinrich von Lauenburg oder wie die Lauenburger Herzöge sich offiziell nannten: von Sachsen, Engern und Westfalen schloß im Jahre 1632 die dritte Ehe mit der Erbin von Reichstadt (samt den Gütern Zwikow und Politz und dann Bustehrad), Anna Magdalena Noworadsky v. Kolowrat geb. Popel v. Lobkowitz, nachdem er nach seiner im Jahre 1617 in Böhmen erfolgten Ankunft zuerst mit Anna verw. Markgräfin von Baden, geb. Gräfin von Ostfriesland, welche 1622 kinderlos starb, und dann seit 1624 in zweiter Ehe mit Elisabeth Sophie von Brandenburg verheiratet gewesen.
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*) Vergl. Heft I des VIII. Bandes dieser Zeitschrift pag. 75 ff.

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Aus dieser Ehe stammte u. a. ein Sohn, Franz Erdmann, der 1666 verstarb, nachdem er wenige Monate zuvor die Regierung des Herzogtums Lauenburg angetreten hatte. Nach seiner zweiten Verheiratung nahm Julius Heinrich anstatt in seinem Lande sich aufzuhalten und dasselbe zu regieren, dauernd seinen Wohnsitz in Böhmen und erkaufte dort: Theusing, Pürles, Schlackenwerth, Podersam, Maria Kupferberg, Hauenstein, Tippelsgrün, und Udric. Sein Lieblingsaufenthalt war Schlackenwerth *), das er zu einer prachtvollen Residenz einrichtete. Unter Wallenstein war der Herzog Befehlshaber zweier Regimenter und unterschrieb als einer der Ersten die Pilsener Urkunde vom 20. Februar 1634 und wäre fast in den Sturz Wallenstein's mitgerissen worden, nachdem Oberst Spaar ihn auf dem Zuge nach Eger gefangen genommen **). Auf seine Verteidigung, welche das Pilsener Banket als „eine besoffene Mette" und die Unterschrift als „in unzurechnungsfähigem Zustand erzwungen" darstellte, erlangte er alsbald seine Freiheit wieder. Er starb 1665, 3 Jahre vor seiner Gemahlin und ward in Schlackenwerth beigesetzt. Er hinterließ einen Sohn Julius Franz und eine Tochter, Maria Benigna Franziska (1651 mit Fürst Piccolomini d'Aragona vermählt) ***. Diese ward mit 45000 Frcs. Mitgift abgefunden, während Julius Franz den Besitz der böhmischen Herrschaften antrat. In seinem zu Reichstadt errichteten Testament setzte er seine beiden Töchter zu Universalerbinnen ein; sie wurden unter der Vormundschaft ihrer mütterlichen Verwandten, insbesondere der Fürstin Anna Maria von Lobkowitz zu Raudnitz, erzogen und später vermählt. Die Fürstin Piccolomini focht erfolglos das Testament an. Anna Maria Franziska (die ältere) errichtete für die Erbteilung den Teilzettel und die jüngere Schwester
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*) Ueber Schlackenwert vergl. Band I Heft 2 p. 175 ff.
**) Vergl. Band III Heft I p. 25 ff. dieser Zeitschrift.
***) Ueber diese Fürstin vergl. Band VII Heft 2 p. 49 ff.

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wählte. Diese, Franzisca Sibylla Augusta, 1691 mit dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden und Hochberg vermählt, wählte den ersten Teil, welchem Schlackenwerth und die übrigen Güter im Elbogener Kreise angehörten, und der andere Teil fiel der älteren Schwester zu: Reichstadt nebst Zwikov im bunzlauer Kreise, Ploskowitz nebst Trnowan im leitmeritzer Kreise, Bustehrad im schlaner, Politz und Schwaden im leitmeritzer Kreise, Mikovic und Svolenowes im schlaner Kreise und zwei Anteile des prager Hradschiner Hauses. Sie vermählte sich 1690 mit dem „leutseligen und liebenswürdigen" Fürsten Philipp Wilhelm zu Pfalz-Neuburg, welcher mit ihr eine Prinzessin Maria Anna Caroline zeugte, die 1718 an den Herzog Ferdinand in Bayern, Sohn des Maximilian Emanuel aus der bayrisch-Wilhelminischen Linie und Bruder Carl Albrechts verheiratet wurde, aus welcher Verbindung 1720 Herzog Clemens in Bayern hervorging. Nach einer kurzen glücklichen Ehe (der Fürst starb 1694) entschloß sich auf viele Interposition des Wiener Hofes (Kaisers Leopold) und ihrer Schwägerin der Kaiserin Eleonore die Wittwe dazu, den Mediceer Gaston III. Großherzog von Toskana wieder zu heiraten (8. Juli 1697). Die Ehe dauerte nur kurze Zeit, die Großherzogin trennte sich von ihrem Gemahl *) und lebte mit zahlreichem Hofstaat fortwährend auf ihren böhmischen Gütern, die sie öfters bereiste und größtenteils auch selbst leitete und verwaltete. Die Hofhaltung, für deren zeitweisen Aufenthalt die sämtlichen Schlösser ihrer Güter hergerichtet waren, wird 1702 auf Schloß Reichstadt mit dem aus der fürstlichen Kassa gehaltenen Personale, das aus den Gutsrenten besoldete nicht mit eingerechnet, wie folgt angegeben:

4 Hoffräuleins   1 Advocat   6 Kammerjungern
1 Hofcavalier   1 Doktor   1 Hausmeisterin
1 Secretair   1 Hofcapellan   1 Buchhalter
1 Stallmeister   1 Kammerfrau   1 Randtschreiber

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*) Vergl. Band VIII Heft I p. 75 dieser Zeitschrift.

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2 Kammerdiener   1 Hoftischler   3 Pagen
1 Canzellist   1 Malergesell   1 Lehrknabe
2 Goldarbeiter   1 Reitschmied   2 Kucheljungen
1 Sprachmeister   1 Sattelknecht   1 Goldschmiedsjunge
1 Guaderobier   1 Postillon   1 Kellerschreiberjunge
1 Silberarbeiter   8 Reitknechte   2 Hundsjungen
1 Hoffourier   1 Wagenmeister   2 Stalljungen
1 Baumeister   1 Leibkutscher   1 alter Soldat
nebst dem
1 Kellermeister   4 Kutscher   1 Gärtner
1 Mundkoch   4 Vorreiter   1 Mölzner
1 Bildhauer   1 Beiläufer   1 Fasanwärter
1 Hofjäger   1 Waschweib   2 Gärtnergesellen
1 Mundschenk   3 Waschmenscher   2 Gartenjungen
2 Kochgehilfen   1 Silberwäscherin   3 Nachtwächter bei'm
Schloß
1 Kuchelschreiber   1 Zinnwäscherin   2 Aufwärter in der
Briefstube
1 alter Spaliermacher   1 Kuchelweib   2 Hoffischer
1 jung. Spaliermacher   1 Kuchelmensch   1 Chorwartel
1 Zuckerbäcker   1 Guaderobe
Schneidergesell
  1 Röhrborer
4 Lakaien    1 Feuerschürer in der
Kuchel
  1 Weiner
2 Heiduken   1 Kräuterweib   1 Futterschreiber
1 Hofbäcker   1 Zimmerheizer   u. der alte Thomas
1 Hofsattler        
1 Hoffleischhacker        

Das kostete bei freier Station 6799 fr. rh. (und 328 ft 30 kr. Neujahrsgelder) h. z. T. ungefähr 38631 fl. Ö. W. Dann waren erforderlich an Hafer für die fürstlichen Pferde 2000 Strich (?) und an Brennholz 4000 Klafter, aus den entlegenen zwikover Forsten mit 16000 Robotstagen (Hand- und Spanndiensten) herangeschafft (die ganze Robotsleistung belief sich auf 51096 Zug-Arbeitstage). Die näheren Reviere waren zum größten Teil dem Wildstand gewidmet und vermochten, wie es scheint, kein Holz abzugeben.

Die ebenso fromme als energische Fürstin errichtete auf dem Calvarienberge bei dem nahen Zwickov 1698 eine Kapelle des heil. Josef, wo auch ein Eremit unterhalten wurde, und eine andere 1712 zu Ehren der heil. Eustach, Hubertus und Egidi mit einem Priester in der Haide. Diese ist verfallen, jene durch Kaiser Ferdinand renoviert. Die Fürsten erwirkte aus Rom mit vielen

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Kosten zahlreiche Reliquien (13 vollständige Skelette von Märtyrern!). Diese Reliquien wurden durch Maultiere (nach der Volkssage auf Kameelen) aus Wälschland herangeschafft.

Die Fürstin beschloß ihr Leben am 15. Oktober 1741 und wurde auf ihren Wunsch im Chormantel einer Cölestinerin an der Seite ihres ersten Gemahls in der Reichstädter Stadtkirche beigesetzt. 10 Jahre vor ihrem Tode setzte sie in einem Testament ihre einzige Tochter Maria Anna Carolina Luise Francisco, Herzogin in Bayern, geb. Pfalzgräfin bei Rhein, zur Universalerbin ein; nach deren Tode sollten deren beiden Söhne Max und Clemens, Herzöge in Bayern, sich den Nachlaß teilen. Die Erbin, inzwischen Witwe geworden, nahm ihren Witwensitz in Reichstadt, wurde jedoch 1743 ihrer Verschwägerung mit Carl Albrecht wegen von Maria Theresia aus den österreichischen Erblanden verbannt, während ihre Güter von einer Hofkommission, unter Graf Rud. Choteck, in Verwaltung genommen wurden. Die Herzogin kehrte jedoch 1747 noch einmal nach Böhmen zurück und starb 1753 auf einer Reise in Westfalen, worauf ihr Sohn, Herzog Clemens Franz de Paula in Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Landgraf zu Leuchtenberg, die böhmischen Güter übernahm. 1770 errichtete derselbe in München sein Testament und setzte darin seinen Vetter, den Kurfürsten Maximilian Josef von Bayern zu seinem Erben ein. Im selben Jahre starb er schon. Der Kurfürst trat das Erbe an, starb aber kinderlos 1777 und ihm folgte als substituierter Erbe Carl August, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog zu Zweibrücken in Bayern, Jülich, Cleve und Berg. Er starb 1795 ohne Erben und ohne Testament und ihn beerbten Maximilian Josef, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, zu Jülich, Cleve und Berg, nachmaliger Kurfürst von Bayern, der die böhmischen Güter bis 1803 besaß. Durch Staatsvertrag von 1805 sind die sämtlichen

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Herrschaften und Güter, welche Kurpfalz bis dahin in Böhmen besaß, an Ferdinand, Kurfürst zu Salzburg, Prinz von Ungarn und Böhmen, Erzherzog zu Oesterreich nachher Großherzog von Würzburg und von 1814 an Toskana, übertragen. Nach Verzicht des Großherzogs von Toskana auf diese böhmischen Güter übertrug 1819 der Kaiser von Oesterreich sie als Herzogtum Reichstadt auf Franz Joseph Carl, Herzog von Reichstadt, Napoleon II., Sohn des Kaisers Napoleon I. Dieser starb 1832, ohne den Besitz je angetreten zu haben. Nun fiel die Herrschaft Reichstadt samt den übrigen Gütern: Bustehrad, Svolenoves, Katzov, Tachlowitz, Kronporitschen, Paliz etc. wiederum an den Kaiser von Oesterreich zurück, während Schlackenwerth mit den dazu gelegten Gütern dem Hause Toskana verblieb, das noch heute sich dieses Besitzes erfreut.

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Im Anschluß hieran teilen wir nachstehend noch ein Verzeichnis des Inhalts eines im Stadtarchiv zu Leitmeritz in Böhmen aufbewahrten Manuskripts mit, welches das in Reichstadt und anderen Orten Böhmens angesessene lauenburgische Fürstenhaus betrifft. Dies Inhaltsverzeichnis verdanken wir der Güte des Herrn Stadtarchivars Anckert in Leitmeritz, der eine Abschrift desselben uns in Aussicht zu stellen ferner die Güte gehabt hat. Wir werden darauf im nächsten Jahrbuch zurückkommen und hoffen, es entweder ganz oder seinem wesentlichen Inhalt nach mitteilen zu können.

pag. 1. Titel:
Zum Teil / Gründlich und Erweisliche/ Fürstellungen / wie der Preyß-würdig Hochfürstliche / Sachs-Lauenburgische Stamm erwach- / sen durch 900 Jahr geblühet, und nun / im Abgang Männlichen Alters Erben/


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Anno 1689 wieber erloschen ist / Nebst / Einigen Hystolischen Anhängen / des Fürstenthums Nieder-Sachsen, mit / denen Hervorgekommenen Praetendenten / Dann auch / Die Erblich angefallene Böhmbische / Herrschaften betreffen.

pag. 2
leer.

pag. 3-26
enthält die Geschichte des Sachsen-lauenburgischen Stammes von Witekind angefangen.

pag. 26-40
. Julius Franziskus, der letzte Herzog von Sachsen-Engern und seine beiden Töchter Anna Maria Franziska und Franziska Sybilla Augusta.

pag. 41-44
. Samuel Tromsdorf in Erfurt beschreibt das Fürstenthumb Sachsen-lauenburg.

pag. 44-46
. Bedeutung des Sachsen-lauenburgischen Wappens.

pag. 46-50
. Abteilung der Güter nach Julius Franziskus, Franziska Sybilla Augusta und Anna Maria Franziska. Letztere vermählt sich mit Pfalzgrafen Philipp Wilhelm, Kinder beider, Tod Philipp Wilhelms (10. April 1693) und Beerdigung desselben in Reichstadt.

pag. 50
. Wiedervereheligung der Fürstin Anna Franziska mit Joannem Gastonem, Prinzen von Toskana 2. Juli 1697.

pag. 51/2
. Churfürstliches Wappenschilt.

pag. 53
. Letztere genealogische Tabelle.

pag. 54
unbeschrieben.

pag. 55-59
. Die Sachsen-lauenburgische Kapelle in Grauppen (Mariaschein) in Töplitz in Nordböhmen. *) (Am Schlusse heißt es: Soviel in den von Pre. Joanne Müller, der Soc. Jesu Priestern von S. Maria Schein Ao. 1710 ausgegangene Graupner Historischen Buch Folio 56, 162, 172 und 242.)

pag. 60-68
unbeschrieben.

pag. 69-70
. Stammbaum Wittekindus.

pag. 71-72
. Stammregister, worinn die Blutverwandnuß zwischen denen Herzogen zu Sachsen--Engern und Westphalen, dann denen Fürsten zu Anhalt bies Ao 1678 abzunehmen ist.

pag. 73-84
. Principis Gloriosissimi beato defuncti Memoriae. Anbelanget der Weyl. durchleuchtigsten Fürsten und Herrn Julii Heinrichen Hertzogen zu Sachsen, Engern und Westphalen, glorwürdigsten und Hochseeligen Andenckens, Hoher Herkommen, Geburth, Lebens- und Sterbens-Lauff.

pag. 85/6
unbeschrieben.

pag. 87-101
. Das Berkageschlecht, als Besitzer der Herrschaft Reichstadt und Politz (in Böhmen) und deren Nachfolger.

pag. 102
unbeschrieben.
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*) Ueber diese Kapelle vergl. Band I Heft 3 p. 392 ff. dieser Zeitschrift. D. R.

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pag. 103-146. Ambtsordnung ober Instruction, wie und welcher Gestalt unsere von Gottes Gnaden Julii Heinrichs Hertzogens zu Sachsen, Engern und Westphalen-Ämbtern in unssern Fürstentumb Niedersachsen, von unsern Oberhaupt- und Ambtsleuthen Administriret, Bedienet und Berechnet werden sollen.

Inhalt:

pag. 105. Von denen Amtsdienern und Ihren Verrichtungen.

pag. 106. Von Justitien und Polizeisachen.

pag, 113. Von der Haushaltung und Bestellung unserer Meyerhöff.

pag. 123. Von den Zähmen und wielden Fischereyen.

pag. 128. Von den Wäldern und gehültzen.

pag. 134. Von Raittungsführen und waß in acht zu nehmen.

pag. 147-149. Folget die Ambtstaxa.

pag. 150-151. Publikation der Amtsordnung d. d. Ratzeburg 8. Juli 1656 durch Julius Heinrich, Herzog zu Sachsen.

pag. 152 unbeschrieben.

pag. 153-174. Relation von dem Fürstentumb Nedersachsen.

pag. 175-180 unbeschrieben.

pag. 181. Glashütten Julius Thal.

pag. 182-84 unbeschrieben.

pag. 185-193. (Erbvertrag zwischen Julius Franz Herzog von Sachsen und Johann Georg Fürst zu Anhalt. Wien, 5. März 1678. (Secessionspaktum).

pag. 194-97 unbeschrieben.

pag. 197-201. Summarischer Extract / was die hochfürstl. Niedersächs. / Frau Mütterlichen Ambter im Königreich / Böhaimb Inner 10 Jahren, als von Georgy / 1679 bies Georgy 1684 über alle Würt / schaffts Ausgaben getragen haben, als

pag. 202-203 Summarischer Extract / über den abwurff per 7 Jahr bey denen Herzogl. Groß. Prinzeß-Toscanischen Ambtern wie folgt: 1710-16.

pag. 204-05. Extract, was von Anno 1707 bis 1718 per 11 Jahr inclusive Ihro Hochfürstl. Durchl. an schuldig gewesenen Capitalien Kays. Darlehen und vorzuerkauffte Güther, Vermög Rentamts Rechnnungen bezahlen lassen als: (1707-1718).

pag. 206 Taxa / derer Hochfürstl. Sachsen-Lauenburgischen / Vätterlichen Herrschaften und wie viel diese an Interesse Jahrl. abwerffen sollen.

pag. 207 leer, trägt nur den Namen: Reizenberg (ob vielleicht der Schreiber des Manuskripts?).

pag. 208-212 leer.

pag. 213-223. TESTAMENT JULIUS FRANZ HERZOG VON SACHSEN ETC. (In den Vierdten Citrinfarbenen Kauff- / Quatern der Testamenten Anno 1689 Am Montag nach dem Gedächtnustag S. Theresen daß ist den 17. Oktobris Sub lit. O. 18.)

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So geschehen Schloß Reichstadt den 25. Septembris des Sechszehnhundertneunundnachtzigsten Jahr.

pag. 224-240 leer.

pag. 241-242. Kauff-Contract wegen des Guths Sandau.

pag. 243 abgerissen.

pag. 245 enthält die Eintragungsklausel des letzten Kaufcontracts in die Landtafel. 22. Nov. 1708,

pag. 246-250 den Verkaufcontract wegen der Herrschaft Kladna.

16. März 1705.

W. D.




 


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